Text zur Ausstellung am Symposium

11.-12. Oktober 2013 in Graz

Tanze, meine Freundin!

Ein wesentliches Element franziskanischer Spiritualität ist die Freude. Vielen franziskanischen Frauen wurde diese Freude durch die Jahrhunderte hindurch immer wieder neu geschenkt. Persönlich, geschwisterlich, schwesterlich. Wenn die Freude aus der Liebe heraus einen erfasst, weiss eine jede, dass sie auf dem richtigen Weg ist. So ermutigte Elisabeth von Thüringen ihre Mitarbeiterinnen im Dienst an den Armen "die Menschen froh zu machen." Katharina von Bologna gelang es eine musische Spielart klarianischer Spiritualität zu entwickeln und weiter zu geben. Wer selber von Lebens-Freude und Gottes-Freude ergriffen ist, wird ohne Worte und Sorgen diese Freude anderen Menschen vermitteln!

"Brannte nicht das Herz in unserer Brust?" (Lk 24,32)
So wird der Tanz inmitten manchmal schwerer Stunden zu einem Bild des Ergriffen- und Getragenwerdens - durch Gott selbst. Von dieser Freude waren Franziskus und Klara ergriffen, da kann aus Holzstöcken eine Geige und aus grosser Armut ein blühender Garten werden!
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Sabine Zgraggen ist kath. Seelsorgerin und Künstlerin. Auf der Suche nach heutigen Spuren franziskanischer Spiritualität, wurde sie auf auf überraschende Weise vom Naheliegendsten berührt. Ihre Tochter Rahel Maria (10) und deren Freundin Clarissa Anna Maria Sophia (12) trugen die Namen weiblicher Mystik bereits in sich! Diese Mädchen sind auch Ministrantinnen und verspürten die Freude, zum Text von Angela von Foligno zu tanzen und zu spielen. Dafür wurden die Erstkommunionkleider angezogen und der Text von den Mädchen frei interpretiert.

Es enstanden diese Serien von
2 x 7 Bildern, in Schwarzweiss und Farbe.

Informationen über die Künstlerin und die Möglichkeit, diese Bilderserien zu erwerben, sind unter www.gedankenfotografie.ch zu finden.

Die Bilder der Ausstellung