Symposium: Barmherzigkeit

Symposium am 10./11. Oktober 2014 im Franziskanerkloster
 
http://www.franziskaner-graz.at/veranstaltungen/symposium-barmherzigkeit/
 
Weitere Informationen zum Symposium
 
Dieser eine Moment in dem DU begreifst

Es geht um diesen EINEN Moment,
in welchem du begreifst,
dass Gottes Liebe sich wirklich
und unwiderruflich in Christus
in unsere Welt hinein gegeben hat.

Dass SEIN Herz sich fortwährend
nach uns verzehrt
und diese Welt somit ein brennendes Loch
in seinem göttlichen Wesen darstellt.


Es geht um diesen EINEN Moment,
in welchem wir begreifen,
dass Gottes Barmherzigkeit
unsere einzige Rettung ist
und die Antwort darauf
nur dankbare Hingabe sein kann.


Sabine Zgraggen
Barmherzigkeit
Sept.2014
Foto-Projektbeschreibung zum Symposium:
Am Anfang war die Sehnsucht. Die Sehnsucht nach Leben und Liebe. Diese führte mich ans Meer. Zu den Wassern des Lebens. Und während ich Muscheln sammelte, wurde mir plötzlich bewusst: Es ist wahr, Gott hat ein HERZ für uns, für diese SEINE Welt. Für immer ist «in Seinem Herzen» und in unseren Herzen «ein Loch der Sehnsucht», damit diese Seine Schöpfung zu ihrem Ursprung zurück findet. Angefüllt mit UNSEREN Geschichten, UNSERER SCHÖPFERISCHEN KRAFT, auf welche dieser geheimnisvolle Gott zählt. Unsere kleinen und grossen Hoffnungen, unsere kleinen und grossen Lieben. Unsere Versuche, konsequent zu sein und gleichzeitig auf nichts anderes als BARMHERZIGKEIT hoffen zu dürfen. Jede Regung unseres Herzens ergänzt «Gottes Herzschlag für Seine Welt». Ein Reich der Liebe, Kraft, Kreativität und Schönheit.
In diesem einen Moment, in welchem auch ich begreife, dass selbst auf dem tiefsten Meer Seine Sehnsucht lebt und sich in einer Muschel auszudrücken weiss. Ich halte sie gegen das Licht. Es ist der 27. Juli 2014, 18:22 Uhr. Die irdische Zeit hat ihren unfassbaren Wert, ihre Bedeutung. Nichts ist vergebens, kein Augenblick! So entsteht dieses Foto. Und wenig später zerbricht diese fragile Muschel. Unwiderruflich ist dieser Moment vergangen. Gebrochene Herzen. In Christus am Kreuz. Und so wird dieser Moment «zu einem möglichen Ort der Anbetung»; das Foto zu einer «Ikone des unvergänglichen Augenblickes.» Ich suchte einen Rahmen, einen geborgenen kleinen Raum, wo dieser Augenblick betrachtet werden kann. Schlicht und einfach. Die drei Lavendelblüten symbolisieren Wohlgeruch und verborgene Dreifaltigkeit. Und jeder fügt Seinen Herzschlag dazu.
   
Sabine Zgraggen
Theologin und Psychiatrieseelsorgerin /Schweiz
www.Gedankenfotografie.ch